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Schneeschuhwandern beim TSV Feldkirchen

schneeschuh

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Schneeschuhe sind ein Hilfsmittel zur Fortbewegung bei Schneelage, die von alters her in vielen schneereichen Gegenden üblich waren.
Sie verteilen das Gewicht der Person, die sie trägt, über eine größere Fläche, so dass die Füße weniger im Schnee versinken.

Heutzutage wird der Schneeschuh eher als Sportgerät angesehen. Seit Mitte der 1990er ist das Laufen und Wandern mit Schneeschuhen eine beliebte Trendsportart geworden. Es bietet sich in erster Linie für Menschen an, die nicht Ski fahren wollen oder können und denen es auf schnelle Abfahrten nicht ankommt. Die meisten Alpengipfel, die im Winter mit Skiern bestiegen werden können, lassen sich ebenso gut mit Schneeschuhen erreichen.
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Geplante Schneeschuh-Touren des TSV Feldkirchen Saison 2018:

Sa. 20.1.2018
So. 28.1.2018 
Sa. 03.2.2018 Termin:





längental 3gipfel        
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Infomartion zu den verschiedenen Touren

Hallo Schneeschuhgänger!

Wanderstöcke (möglichst mit einem großen "Teller") oder Skistöcke sind bitte von jedem Teilnehmer selbst mitzunehmen. Solltet Ihr keine haben, gehen notfalls auch Nordic Walking Stöcke. Wanderschuhe oder knöchelfeste, flache und bequeme Stiefel lassen uns bei dieser Tour gut vorankommen. Wer hat, kann gerne Gamaschen mitnehmen damit die Hosen unterhalb der Knie trocken bleiben. Empfehlenswert ist auf alle Fälle Wechselwäsche (T-Shirt oder Unterhemd, Sweatshirt) da wir bei unserer Tour sicherlich auch ins schwitzen kommen werden und bei der Pause auf der Hütte sonst der Körper zu schnell auskühlt. Unterwegs werden wir öfter Trinkpausen machen, so dass bitte jeder Teilnehmer genügend Tee/Wasser o.ä......eingepackt hat.
Je nach Wetter-bzw. Schneelage können wir vom Tal aus mit den Schneeschuhen losgehen oder diese erst später am Berg anziehen. Daher ist ein Rucksack von Vorteil, wo die Schneeschuhe befestigt werden können. Handschuhe nicht vergessen.

WICHTIG: Bitte alle Teilnehmer der Touren müssen die Teilnahmegebühren von 20 Euro (Mitglieder) und 25 Euro (Nichtmitglieder) auf folgendes Konto (TSV Feldkirchen) überweisen an:

KSK München Starnberg Ebersberg
IBAN: DE51 7025 0150 0040 2551 01
BIC: BYLADEM1KMS
Konto-Nr. 040 255 101 BLZ 702 501 50
Kennwort/Betreff/Verwendungszweck: Schneeschuhwandern

Nachdem wir nun alles zum Thema Ausrüstung und Finanzen geklärt haben, möchte ich Euch zur Tour ein paar Eckdaten zukommen lassen.

Tourenbeschreibung 3 Gipfelstürmer:
Wir fahren in Bad Tölz weiter Richtung Arzbach/Wackersberg. In Wackersberg geht es nach re. Richtung Lehen und dann zum Parkplatz der Waldherralm. Von dort startet unsere „3-Gipfeltour“. Der Anstieg auf den Blomberg beginnt im Wald auf einer Forststraße, führt über Wiesen und Felder und lässt uns einen herrlichen Ausblick auf das Brauneck und die Benediktenwand zukommen. Nach ca. 45 Minuten geht es re. zum sehr steilen Anstieg auf den ersten Gipfel des Tages, dem Heigelkopf auf 1.205 m. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick ins Isartal mit den großen Märkten Bad Tölz und Lenggries. Auf einer Holzbank kann man hier in absoluter Ruhe und Einsamkeit ein bisschen pausieren. Es geht dann durch einen Taleinschnitt runter vom Gipfel und rüber zum Blomberg der auf 1.203 m - wenig überraschen mit viel Sportlern und jeder Menge Zivilisation - unser nächster Gipfel ist. Vorbei an einer Alm, der Bergstation des Sesselliftes erblicken wir das imposante Gipfelkreuz. Dort beginnt auch ein
2008 eröffneter "Kunstwanderweg" mit 26 Skulpturen, Plastiken und Land-Art zum Thema „Sinneswandel“. Dieser führt uns vorbei am Fitnessparcour und der Winterrodelbahn direkt zum Blomberghaus. Dort können wir einkehren und Essen und Trinken kaufen. Bei sehr schönem Wetter lassen wir aber die Hütte re. liegen und bezwingen ohne Pause unseren dritten Gipfel, den Zwieselberg auf 1.348 m. Der steile Anstieg dort hinauf belohnt uns mit einer herrlichen Sicht auf die umliegende Bergwelt. Direkt am Gipfelkreuz können wir rasten und nun unsere „Brotzeit“ machen.
Ein steiler Abstieg (wirklich eine Herausforderung) führt uns über herrliche (Schnee)Hänge zur Gassenhoferalm und durch einsame Wege vorbei an der Moaralm Richtung Abstieg. Jetzt geht es immer geradeaus- und ab. Der Waldweg führt uns 1,5 Stunden
immer sanft bergab bis wir wieder an der Waldherralm ankommen. Eine Tour die herrliche Ausblicke zulässt, drei Gipfelkreuze bietet und die Kondition schult. Ein krönender Abschluss der diesjährigen Schneeschuhsaison.

Das Blomberghaus ist ganzjährig bewirtschaftet (Tel. 08041/6436, www.blomberghaus.de). Die Waldherralm (Montag und Dienstag ist Ruhetag. 08042/9520, www.waldherralm.de)

Gehzeit: Aufstieg: ca. 3 Stunden; Abstieg: 2 Stunden.
Tourendaten: 608 Höhenmeter

Ausgangspunkt: Parkplatz 740 m

Heigelkopf 1.205 m

Blomberg 1.203 m

Zwiesel 1.348 m

So, ich hoffe damit haben wir Eure Lust auf die Tour erhöht! Wir fahren mit dem TSV-Bus pünktlich um 8:00 Uhr, vom TSV - Parkplatz Olympiastr.1, los.


Tourenbeschreibung Längental:
Man fährt in Arzbach/Lenggries aus München kommend nach der kleinen Kapelle rechts ab in die Längentalstrasse Richtung Blaika Untermberg und dann immer geradeaus. Nach einiger Zeit kommt ein erster Parkplatz. Wir fahren aber mit dem Auto weiter auf den Kirchsteinhütte-Parkplatz. Am Parkplatz geht es erstmal gemütlich am Arzbach entlang. Man kommt an einem zweiten Parkplatz vorbei und ab dort steigt der Weg dann bedeutend mehr an. Nach ca. 45 Minuten geht es li. zur Kirchsteinhütte, im “Vorderen Längental“. Heute jedoch laufen wir weiter und nach nur wenigen Minuten wird man mit einem wahnsinnig schönen Bergpanorama belohnt. Das „Tiefental“ liegt vor einem und es sieht aus wie eine kleine eigene Welt, umringt von den Hängen des
Braunecks und der Benediktenwand. Einfach herrlich! Wir laufen nun in absoluter Stille durch das abgelegene Tal, überqueren einen verschneiten Bach und steigen dann eine ganzes Stück durch den Wald auf einem Waldweg hoch zum Längenberg auf 1.244 Meter Höhe (KONDITION!!). Dort oben am Gipfelkreuz hat man einen herrlichen Blick auf das Brauneck und kann vielleicht sogar dort Skifahrer sehen. Kurz unterhalb des Gipfels steht eine Alm die nur im Sommer betrieben wird, dort werden wir unsere eigene Brotzeit verspeisen und ein bisschen rasten. Danach geht es über den Gipfelhang nach unten in einen tief verschneiten Wald, durch den wir bis nach unten, zum Teil steil, abgehen. Unten angekommen öffnet sich das Gelände und nach einer abenteuerlichen Überquerung des wilden Arzbach steht man am Ende des „Hinteren Längentals“. Vorbei an der Enzianhütte, Längentalalm, Haubauernalm geht es auf einem sehr ebenen Weg zur Kirchsteinhütte. Dort können wir auf Kaffee und Kuchen einkehren (Kleiderwechsel). Plätze sind für uns reserviert. Nach einer kurzen Pause geht es zur Abzweigung Kirchsteinhütte/Längental und den bereits bekannt Weg am Arzbach entlang zum Ausgangspunkt.

Die Kirchsteinhütte ist ganzjährig bewirtschaftet. Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag. Kirchsteinhütte, Tel. 0172 8527795 oder (0)8042 / 3313 bzw. http://www.lenggries.de/de/kirchstein-htte oder http://www.kirchsteinhütte.de/

Gehzeit: Aufstieg: ca. 3 Stunden; Abstieg: 1,5 Stunden.
Tourendaten: 474 Höhenmeter

Ausgangspunkt: Parkplatz 770 m

Längenberg 1.244 m

Kirchsteinhütte 1.070 m

So, ich hoffe damit haben wir Eure Lust auf die Tour erhöht! Wir fahren mit dem TSV-Bus pünktlich um 8:00 Uhr, vom TSV - Parkplatz Olympiastr.1, los.

 


Tourenbeschreibung Pleisenhütte:

Diese alpine Bergtour ist bis zur Pleisenhütte mäßig steil und zählt zu den Klassikern unter den Bergwanderern und ist auch im Winter leicht mit den Schneeschuhen zu bewältigen.

Tourenbeschreibung:
Gegen 08:00 starten wir an einem hoffentlich sonnigen und nicht allzu kalten Wintertag unsere Tour Richtung Pleisenspitze. Vom Parkplatz am Ortsende von Scharnitz im Hintarautal beginnt unsere Schneeschuhtour noch vor dem Abzweig Schönwieshof. Hier halten wir uns links und legen gleich in der ersten Kurve (nicht zu übersehendes Schild Alpenpark Karwendel) unsere Schneeschuhe an. Dem Weg folgen wir nun -zunächst flach, dann allmählich steiler- hinauf zur Pleisenhütte. Wir sind gespannt, ob der Pleisen-Toni (Anton Gaugg) an Höhenprofil diesem Wochenende auf der Hütte ist. Anton Gaugg hat nach dem Krieg die Pleisenhütte allein errichtet. Seine Hütte zählt mit zu den urigsten in den Alpen, was wir nur bestätigen können.
Nach knapp 3 Stunden haben wir das Ziel unserer Tour , die Pleisenhütte erreicht und genehmigen uns auf der sonnigen Terrasse eine Apfelschorle bei genussvoller Aussicht auf fast das gesamte Karwendelgebirge. Man schaut vom Bettelwurf über Speckkarspitze bis zum direkt vor uns liegenden Hohen Gleirsch. Im Hintergrund erkennt man noch Teile der Nordkette wie Kemacher Spitze, Sattel Spitze, Frau Hitt bis hinüber zum gr. und kl. Solstein.
Wir haben ausreichen Zeit und nun können wir uns dieser Gemütlichkeit hingeben und das umliegende Panorama in voller Zügen genießen.
Dort angekommen wärmen wir uns bei sehr gemütlicher Atmosphäre in der Hütte auf. Viel Platz bietet sie nicht, und so reichen die paar Skitouristen aus, um die Hütte bis fast auf den letzen Platz zu füllen. Besonders gemütlich wird es bei Einbruch der Dunkelheit, wenn der Wirt mangels Elektrizität Petroleumlampen auf den Tischen verteilt. Nach einer ausgedehnten Pause schnallen wir unsere Schneeschuhe auf den Rucksack und gehen entlang des Aufstiegweges zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Durch den frischen Schneefall herrscht fast absolute Stille, die nur durch das Knirschen unserer Schuhe im Schnee gebrochen wird. Mit einsetzender Dunkelwerden erreichen wir die Verzweigung "Schönwieshof",
wo unser heutiges Bergerlebnis begonnen hat. Wir sind etwas erschöpft, aber zufrieden, dass wir uns für diese absolut lohnende Hüttentour entschieden haben. Bei hoffentlich Azurblauem Himmel, strahlender Sonne und super Sicht kann das ganze Unternehmen zu einer absoluten Traumtour werden.

Die Tour bis ganz hinauf auf die Pleisenspitze ist eine konditionell anspruchsvolle Schneeschuhtour mit einem Aufstieg von 1600Hm. , die der TSV eventuell im nächsten Jahr anbieten wird.
Für dieses Jahr begnügen wir uns jedoch mit der Hälfte und kehren unsere Genusstour an der Pleisenhütte.
Eine Tour die von jedem sportlich ambitionierten Berggeher zu bewältigen ist.
Aufgrund der Höhe und der Lage muss unbedingt die jeweilig herrschende Lawinensituation in die Planung mit einbezogen werden.

Gesamtgehzeit:
- ca. 5 bis 6 Std. (Aufstieg ca. 3 Std.)

Schwierigkeit:
mäßig schwere Schneeschuhwanderung

Ausgangspunkt:
Scharnitz, Parkplatz am Ortsende Schönwieshof

Routenverlauf:
Parkplatz - Hintarautal - Abzweig Wiesenhof - Lablehner - Pleisenhütte - Lablehner - Abzweig Wiesenhof - Hinterautal - Parkplatz

Ausrüstung:
- Schneeschuhe
- Teleskopstöcke

So, ich hoffe damit haben wir Eure Lust auf die Tour erhöht! Wir fahren mit dem TSV-Bus pünktlich um 8:00 Uhr, vom TSV - Parkplatz Olympiastr.1, los.


Tourenbeschreibung Taubenstein:

 

 

So, ich hoffe damit haben wir Eure Lust auf die Tour erhöht! Wir fahren mit dem TSV-Bus pünktlich um 8:00 Uhr, vom TSV - Parkplatz Olympiastr.1, los.


Tourenbeschreibung Baumgartenscheid:

 

 


Tourenbeschreibung Fockenstein:

 

 

 


Tourenbeschreibung 4 Gipfel Ammergauer Alpen:

 

 

 


Vorteile des Schneeschuhlaufens:

- Schneeschuhlaufen kennt keine Altersgrenze; somit sind Generationen übergreifende Wintererlebnisse möglich.

- Schneeschuhlaufen kann von der Freizeit-Sportart bis zum Hochleistungssport betrieben werden – abhängig von Laufgeschwindigkeit und Gelände

- Die Technik des Schneeschuhlaufens erfordert fast keine Vorkenntnisse; wer laufen kann, kann auch Schneeschuhlaufen.

- Schneeschuhlaufen ist eine attraktive Ergänzung für Skilangläufer, da es ebenso eine Ausdauersportart ist und
geeignet ist für steileres Gelände, in dem es keine Loipen gibt.

- Bereits eine Schneedecke von 15 cm ist ausreichend, nach oben gibt es keine Grenze; von Pulverschnee bis zu verharschtem Schnee können
viele Arten von Schnee begangen werden, ebenso flaches wie auch steiles Gelände. Damit ist man weniger abhängig von den äußeren
Bedingungen, und die Wintersportgebiete können auf den beim Alpin-Skisport nötigen Aufwand zur Präparation von Pisten verzichten.

- Schneeschuhlaufen ist die Ergänzung zu anderen Wintersportarten und bedarf nur einer geringen Investition, da das restliche Zubehör
wie Teleskopstöcke, Wanderschuhe usw. oft schon vorhanden ist.

- Schneeschuhlaufen findet als Nordic Snowshoeing immer mehr Zuspruch bei Nordic Walkern, die ihr Training somit ganzjährig durchführen
können.

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Vorbereitung einer Tour

Ähnlich wie bei Skitouren, abseits der Pisten und Loipen, sollten Wanderer immer auf den Naturschutz achten, Waldgebiete meiden,
sich an Begehungsverbote halten und in der Lage sein, zu entscheiden, wann eine Tour rechtzeitig abgebrochen werden muss
(zum Beispiel bei Lawinengefahr, Erschöpfung, Orientierungsproblemen bei schlechter Sicht, oder Zeitverzug). Um Gefahren so weit
wie möglich zu minimieren, müssen alle Schneeschuhwanderungen sorgfältig vorbereitet werden. Dazu gehört besonders:

- Informationen über Lawinenstufen und Wetter einholen, danach die Tour ausrichten,

- durch genaues Kartenstudium die optimale, d.h. sicherste, Route festlegen,

- den Zeitbedarf für Pausen, Einkehrmöglichkeit und Reserven kalkulieren (im Winter sind die Tage kurz),
oft dauert der schwierigere Abstieg länger als der Aufstieg,

- Kontrolle der Lawinen- und Notfallausrüstung,

- alternative Aktivitäten für schlechtes Wetter vorbereiten.

Ausrüstung

Für eine Schneeschuhwanderung werden neben den Schneeschuhen selbst sowie zwei Skistöcken mit großem Schneeteller
eine Reihe weiterer Ausrüstungsgegenstände empfohlen. Dazu gehören:

- Ein Rucksack mit einer Befestigungsvorrichtung für die Schneeschuhe (Rucksackinhalt individuell/Brotzeit)

- Bergsteigerschuhe,b und evtl. Gamaschen

- Wetterfeste Winterkleidung (atmungsaktiv)

- Wechselkleidung